Aktuelle und kürzlich gezeigte TV-Sendungen zu Honduras

Maya - Könige im Regenwald

Sendung am

Mo., 7.9.09 um 19:15 Uhr

Sender & Quelle: Phoenix

Details zur Sendung:

Geschichte einer untergegangenen Zivilisation

Dokumentation

Inhalt: vollständige Entzifferung der Schrift. Die Glyphen auf den Stelen konnten gelesen, Zeremonien auf Relieftafeln gedeutet werden. Es fanden sich Belege für Opferrituale und

vollständige Entzifferung der Schrift. Die Glyphen auf den Stelen konnten gelesen, Zeremonien auf Relieftafeln gedeutet werden. Es fanden sich Belege für Opferrituale und Dieter Moor erzählt die faszinierende Geschichte der Maya. Dabei besucht er die Maya Denkmäler von Tikal (Guatemala) und Copan (Honduras) sowie die mexikanischen Stätten in Chichen Itza und Palenque. Die Maya lebten in Süd- und Südost-Mexiko (Yucatan) sowie in Teilen von Guatemala, Honduras, Belize und El Salvador. Sie entwickelten eine blühende Kultur, die sechsmal so lange währte wie das Römische Reich. Die Maya brachten mathematische, astronomische und architektonische Höchstleistungen hervor, die bis heute Wissenschaftler und Laien in Erstaunen versetzen. Ihre Geschichte schrieben sie in einer Hieroglyphenschrift nieder. Die Kultur der Maya erlebte zwischen 250 und 900 nach Christus mit dem Aufkommen eines erblichen Königtums ihre größte Blüte. Unter der Regierung der Adeligen entstanden ihre berühmten Stufenpyramiden, Tempel und Paläste. Die Herrscher der häufig verfeindeten Kleinstaaten sahen sich als Mittelpunkt des Kosmos und als Mittler zwischen Menschen und Götter. Warum die politische Struktur der Maya unterging ist bis heute nicht geklärt. Diese Tatsache lieferte ideale Voraussetzungen für die Legendenbildung.

Dauer: 45 Minuten

 
 
 

Ältere Sendungen

Troja ist überall - Rivalen im Mayareich

Sendung am

Mo., 16.3.09 um 18:30 Uhr

Sender & Quelle: Phoenix

Details zur Sendung:

Aus der Reihe: Geheimnisse unserer Welt

Inhalt: Die unscheinbare Altertumswissenschaft, Archäologie genannt, auf Ruinen und Trümmer gegründet, hat durch sensationelle Funde ihr wissenschaftliches Schattendasein schnell hinter sich gelassen und einen unnachahmlichen Siegeszug angetreten. Die dreiteilige Dokumentationsreihe zeichnet wichtige Stationen dieses Siegeszuges nach. Die erste Folge berichtet von zwei rivalisierenden Forschungsreisenden in Mittelamerika.

Der Deutsche Teobert Maler und der Amerikaner Edward Thompson waren besessen von dem Wunsch, als Maya-Forscher Geschichte zu schreiben - jeder auf seine Art. In den Regenwäldern von Mexiko und Guatemala entwickelte sich ein Wettlauf um Ruhm, Geld und Anerkennung. Ihr Ringen miteinander spiegelt die beiden Philosophien wider, die die Archäologie des 19. Jahrhunderts bestimmten: Erkenntnisgewinn und Erhaltung kontra Raub im Namen der Wissenschaft. Maler war Dokumentarist, Archivar und vor allem ein hervorragender Fotograf. Seine Bilder sind für moderne Wissenschaftler noch immer oft der erste und einzige Anhaltspunkt für das Verstehen und Interpretieren versunkener Tempel und Paläste der ebenso rätselhaften wie faszinierenden Kultur der Maya. Seine Expeditionen führten den Deutschen kreuz und quer durch das gesamte Maya-Reich. Tausende Kilometer legte er im Dschungel zurück. Monate lang war er ohne Unterbrechung unterwegs - um zu zeichnen und zu fotografieren und so die Kultur der Maya zu bewahren. Je mehr Teobert Maler über die alte Zivilisation lernte, desto mehr tauchte er in ihre Welt ein. Er wollte sie vor den immer zahlreicheren Forschern schützen, die er als Eindringlinge betrachtete. Dabei hatte er den amerikanischen Forscher Edward Thompson besonders im Visier. Thompson war der Gegenentwurf eines verantwortungsvollen Wissenschaftlers. Um bei seinen Raubzügen durch das mexikanische Yucatán ungestört walten zu können, beantragte er beim amerikanischen Außenministerium einen diplomatischen Status. Fortan suchte Thompson als Konsul die Stätten der Maya nach gewinnbringenden Funden ab. Dabei war er äußerst erfolgreich und lieferte so viele Artefakte an die amerikanischen Museen, dass er dort als Held galt. Als Thompson dann auch noch als erster Unterwasser-Archäologe Amerikas in die geisterhaften Opferbrunnen der Maya hinab tauchte, wurde er zu einer lebenden Legende. Obwohl die Rivalität ihre Arbeit bestimmte, legten Teobert Maler und Edward Thompson entscheidende Grundsteine für die Archäologie des 21. Jahrhunderts. Die Wissenschaftler von heute führen mit modernen Methoden die Arbeit fort und versuchen genau wie ihre Vorgänger, die noch immer bestehenden Geheimnisse der Maya in Mexiko, Guatemala und Honduras zu lüften.

Dauer: 45 Minuten

Autor: Film von Andreas Sawall

 
 
 

Utila - ein Überlebender der Urzeit

Sendung am

Sa., 14.3.09 um 19:00 Uhr

Sender & Quelle: BR 3

Details zur Sendung:

Aus der reihe: natur exclusiv

Dokumentation

Inhalt: Vor der Nordküste Honduras erhebt sich eine Inselkette aus dem Karibischen Meer, die Islas de la Bahia, deren westlichste und zugleich kleinste Hauptinsel den Namen Utila trägt. Nur 41 Quadratkilometer ist die Insel groß und nur hier gibt es eine imposante Großleguanart, den Utila-Schwarzleguan. Leguane gehören zu den ältesten Tierarten der Erde - die Echsen waren schon Konkurrenten der Dinosaurier - und haben sie überlebt.

Als Biologen im Jahre 1994 auf der Isel Utila den Schwarzleguan fanden, stellte sich schnell heraus, dass die Art schon wieder vom Untergang bedroht war - die geschätzte Zahl noch lebender Tiere belief sich auf nur wenige hundert Exemplare. Die Einheimischen stellen vor allem den trächtigen Weibchen am Eiablageplatz nach, um die begehrten Leguaneier zu erhalten. Der massiven Jagd auf die Tiere wäre der Utila-Schwarzleguan innerhalb weniger Jahre unwiederbringlich zum Opfer gefallen, hätten die Biologen nicht das "Schutzprojekt Utila-Leguan" ins Leben gerufen.

Dauer: 45 Minuten

Land: BRD

Jahr: 2001

 

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